U14 gewinnt letzte Saisonbegegnung gegen Stuttgart

Am Sonntag empfingen die HEC Knabenden Gast aus Stuttgart und es entwickelte sich ein spannendes sehenswertes Spiel. Direkt zu Beginn erwischten die Gäste die Heilbronner auf dem falschen Fuß. Nach wenigen Sekunden lag der HEC schon mit einem Treffer im Rückstand. Nachdem die Stuttgarter einige Minuten später auf Grund einer Strafe nur in Unterzahl spielen durften, gelang der Heimmannschaft allerdings der schnelle Ausgleich. Im Gegenzug fuhr einige Minuten später Heilbronn eine Strafe ein. Es zeigte sich schon früh wie bissig hier gekämpft werden sollte. Trotz Unterzahl konnte der HEC gut den Puck aus dem eigenen Drittel herausbringen und hatte sogar eine Möglichkeit zur Führung. Diese kam allerdings etwas später, nachdem der Stuttgarter Torhüter nach einem Schuss aus spitzem Winkel das Nachsehen hatte. Danach hieß es dann erstmal austeilen und einstecken. Wirklich gute Torszenen blieben aus, dafür gab es in den letzten Minuten des Drittels aber noch 3 Strafen.

Stuttgart, die zwecks Strafe noch zu viert auf dem Eis waren, wurde eiskalt erwischt und Heilbronn erhöhte durch ein tolles Kombinationsspiel auf 3:1. Ab jetzt hieß es nur noch 1, 2 oder 3. Übrigens kein Wissensspiel, sondern eher die Anzahl an Spielern die auf beiden Seiten gleichzeitig auf der Strafbank saßen. Das Spiel wurde eindeutig härter. Stuttgart wollte verbissen den Anschluss schaffen, kam aber spätestens am Goalie zum Stocken. Es entwickelte sich ein hartes Spiel mit viel Elan, Emotionen und teils zu hartem Körpereinsatz auf beiden Seiten. Sage und Schreibe 9 Strafzeiten wurden im zweiten Drittel vergeben. Teilweise konnten sich die Spieler auf der Bank die Hand geben während Einer wieder aufs Eis durfte und der Andere 2 Minuten verschnaufen musste. Dadurch entstanden viele Überzahlspiele, die beide Mannschaften aber nicht nutzen konnten. So endete das Drittel dann auch mit 3:1 für Heilbronn.

Das letzte Drittel verlief so wie das Zweite aufhörte. Mit dem Unterschied das sie es gemeinsam sogar auf 24 Strafminuten, also 12 Strafzeiten schafften. Allerdings fielen währenddessen wenigstens noch ein par Tore. Heilbronn schaffte es weiterhin die Gäste vor dem Tor wegzuhalten und konnte sogar insgesamt auf 5:1 erhöhen. Durch einige Überzahlspiele war das Herausspielen von einigen guten Möglichkeiten gegeben, die zu diesem Endstand führten. Trotz den üppig ausgefallenen Auszeiten, lief das Shake-Hand problemlos ab und die Spieler konnten sich, wahrscheinlich mit einigen Blessuren, auf den Restsonntag freuen.