Eisbären

1:3-Niederlage mit viel Sand im Getriebe

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Im Duell zweier ersatzgeschwächter Teams mussten die Eisbären Heilbronn gegen die Rhein-Neckar Stars eine überraschende 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)-Niederlage hinnehmen.

Vor über 500 Zuschauern wiesen die Eisbären vor allem in den ersten 20 Minuten unerklärliche Schwächen auf, so dass die Gäste von Anfang an das Spiel bestimmten. Dennoch konnte Keeper Max Dürr seinen Kasten bis zur 16. Minute sauber halten, doch dann traf Claudio Schreyer zum 0:1.

Im zweiten Drittel erkämpften sich die Eisbären zunehmend mehr Spielanteile, ohne jedoch entscheidende Akzente setzen zu können. Dominik Wich im Tor der Rhein-Neckar Stars schien unüberwindbar zu sein, und als Uli Stadler in der 30. Minute zum 0:2 traf, wurde die Aufgabe für die Eisbären noch schwerer. Ab der 36. Minute musste das Team von Trainer Kai Sellers dann auch noch auf Sascha Bernhardt verzichten, der nach einer Keilerei frühzeitig in die Kabine geschickt wurde.

Erst im Schlussdrittel nahmen die Eisbären das Zepter in die Hand – zu spät jedoch, wie sich später herausstellen sollte. Gästekeeper Wich rückte zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens. Es dauerte jedoch bis zur 49. Minute, ehe Benjamin Brozicek (Foto) mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 wieder für Hoffnung sorgte. Die Zuschauer sahen nun ein Spiel auf ein Tor, in dem die Gastgeber alles nach vorne warfen, um noch den Ausgleich zu erzwingen. Als dieser in der Luft lag und es nur noch ein Frage der Zeit war ehe die Scheibe hinter Wich im Netz zappeln würde, schlossen die Rhein-Neckar Stars in Person von Moritz de Raaf einen klassischen Konter zum 1:3-Endstand ab.

Für die Eisbären gilt es nun den Blick nach vorne zu richten und am nächsten Sonntag in Zweibrücken zu punkten, damit die fast sicher geglaubte Playoff-Teilnahme nicht noch in Gefahr gerät.

Tore:
0:1 (16.) Schreyer (De Raaf)
0:2 (30.) Stadler (Gerber/Korte)
1:2 (49.) Brozicek (Becker)
1:3 (58.) De Raaf (Ackermann/Schreyer)