Eisbären

6:2-Sieg in Schwenningen – die Revanche ist geglückt!

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Mit einer überzeugenden Teamleistung haben die Eisbären Heilbronn am Sonntagabend Revanche für ihre bisher einzige Saisonniederlage genommen und haben die Fire Wings Schwenningen auf deren Eis mit 6:2 (1:2, 3:0, 2:0) geschlagen. Matchwinner war dabei Benjamin Brozicek, der drei Treffer selbst erzielte und zwei weitere vorbereitete.

„Nach anfänglicher Schwäche haben wir eine super Teamleistung abgeliefert“, sagte Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spiel.

Diese „anfängliche Schwäche“ wirkte sich in den ersten 20 Minuten nicht nur auf das Spiel der Eisbären, sondern auch auf den Spielstand aus. Nach sechs Minuten brachte Florian Hoppe die Gastgeber mit 1:0 in Front. Benjamin Brozicek konnte zwar in der 13. Minute zum 1:1 ausgleichen, doch brachte Johannes Stöhr zwei Zeigerumdrehungen später sein Team erneut in Führung.

Gestützt auf einen erneut überragenden Goalie Miro Hämynen, beschränkten sich die Fire Wings auf das Verteidigen des Vorsprungs. Dicht gestaffelt, versuchten sie das eigene Drittel gegen die Angriffe der Eisbären zu sichern und auf Konterchancen zu lauern. Dies gelang ihnen bis zur 33. Minute. Doch dann waren sie einmal unachtsam und ließen Manuel Pfenning ziehen. Der Routinier ließ sich die Chance nicht entgehen und glich zum 2:2 aus. Als sich der Schwenninger Adrian Wolf nicht mal eine Minute später eine Zweiminuten-Strafe einfing, nutzten die Eisbären auch diese Gelegenheit eiskalt aus: Patrick Luschenz traf zum 2:3 und brachte sein Team erstmals in Führung.

Die Fire Wings mussten nun zwangsweise auf eine offensivere Spielweise umstellen, wodurch sich den Eisbären mehr Raum bot um ihr Spiel aufzuziehen. So gelang Benjamin Brozicek 40 Sekunden vor der Pause das vorentscheidende 2:4. Diese Führung gaben die Eisbären nicht mehr aus der Hand. Erneut Brozicek (43.) sowie Patrick Luschenz (47. in Unterzahl) sorgten für den 2:6-Endstand.

„Wichtig für uns war, dass wir in den ersten beiden Dritteln nur eine Strafzeit kassiert und das eigene Überzahlspiel ausgenutzt haben“, so Sascha Bernhardt. Obwohl mit John Kraiss, Milan Liebsch und Leo Kreps drei wichtige Stürmer fehlten, konnte Bernhardt mit drei Angriffsreihen durchspielen – darunter auch der 16-jährige Moritz Kuen vom Kooperationspartner Heilbronner EC, der zu seinem zweiten Einsatz im Trikot der Eisbären kam.

Mit diesem Sieg haben die Eisbären wieder die Tabellenführung der Regionalliga Südwest übernommen, obwohl sie ein Spiel weniger als der Tabellenzweite Zweibrücken absolviert haben. Am kommenden Sonntag (18 Uhr) gastiert nun der Tabellenletzte EV Ravensburg in der Kolbenschmidt Arena, der am Sonntagabend mit einer Rumpftruppe in Hügelsheim mit 1:19 unter die Räder gekommen ist.