Eisbären

7:0-Arbeitssieg gegen die Black Hawks Bad Liebenzell

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Mit 7:0 (2:0, 1:0, 4:0) haben die Eisbären Heilbronn am Sonntag gegen die Black Hawks Bad Liebenzell gewonnen. Dabei tat sich das Team von Trainer Kai Sellers vor allem gegen den starken Gästetorhüter Timothy Rogers lange Zeit schwer, ehe im letzten Drittel dann doch noch aus einem 3:0 ein 7:0 gemacht wurde.

Der Torreigen begann in der 13. Minute, als der diesmal als Stürmer spielende Igor Dorochin in Überzahl zum 1:0 traf. In der 19. Minute bot sich dann die wohl größte Torchance der Gäste. Florian Resch brachte als letzter Mann Maxim Schein zu Fall und die Schiedsrichter entschieden auf Penaltyschuss für Schein – jedoch scheiterte dieser am Pfosten des Eisbären-Gehäuses. Fast im Gegenzug erhöhte Sascha Bernhardt dann auf 2:0.

Das Geschehen im zweiten Drittel ist schnell erzählt: Michael Filobok erzielte in der 25. Minute das 3:0.

Im Schlussdrittel plätscherte das Spiel bis zur 48. Minute vor sich hin, ehe Alex Weiß einen Dorochin-Pass zum 4:0 verwertete. Noch in derselben Spielminute lieferte sich Kapitän Hansi Becker einen Fight mit Black Hawks Verteidiger Jan Knaub. Zwar ging der Fight klar an Becker, doch kassierte er eine Spieldauerdisziplinarstrafe, während Knaub nur für zwei plus zwei Minuten vom Eis musste. Danach erhöhten Florian Resch (50.) und Dominic Bauhardt (52.) auf 6:0, bevor das Spiel dann auch für Bad Liebenzell’s Lukas Tenkac wegen fortwährendem Reklamieren vorzeitig vorüber war. Den Schlusspunkt setzte zwei Minuten vor dem Ende Benjamin Brozicek mit dem Tor zum 7:0. Einer freute sich bei den Eisbären besonders über dieses 7:0 – Torhüter Marian Metz spielte zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder zu null und feierte den ersten Shut-out der Saison.

Eisbären-Coach Sellers ließ sich nach dem Spiel vor allem über das mangelnde Fingerspitzengefühl der Referees aus: „In einem solchen Spiel müssen die bei einem klaren Spielstand keine Spieldauerdiszi gegen Hansi Becker geben. Beide Spieler wollten den Fight, da hätten zwei plus zwei Minuten genügt“. Bei der Strafe gegen Tenkac, so Sellers weiter, habe er die Schiedsrichter wenigstens dazu bewegen können, dem Spieler statt einer Matchstrafe nur eine Spieldauer zu geben. „Das hätte niemandem etwas gebracht, wenn Tenkac gleich für mehrere Spiele gesperrt worden wäre. Liebenzell hat eh so wenige Spieler – da muss ich als Schiedsrichter einfach etwas mehr Fingerspitzengefühl an den Tag legen.“

Am kommenden Sonntag erwarten die Eisbären um 19.30 Uhr zum vorletzten Heimspiel der Saison die Rhein-Neckar Stars. Diese gewannen am Sonntag abend knapp mit 3:2 gegen die Zweibrücken Hornets und verloren dabei ihren Allrounder Thomas Korte ebenso mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe.