Eisbären

9:1 gegen Schwenningen – perfekter Start ins neue Jahr

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Mit einem 9:1 (2:1, 6:0, 1:0)-Sieg gegen die Fire Wings Schwenningen sind die Eisbären Heilbronn erfolgreich in das Jahr 2018 gestartet und konnten sich – zumindest vorerst – wieder vom Verfolger aus Bietigheim absetzen.

In der Anfangsphase taten sich beide Teams lange Zeit schwer, ehe Sören Breiter in der 14. Minute mit seinem ersten Tor für die Eisbären das 1:0 erzielte. Nur 25 Sekunden später zappelte die Scheibe erneut im Schwenninger Netz – Arno Metz hatte zum 2:0 getroffen. Doch anstatt diesen Schwung mitzunehmen, wanderten kurz hintereinander Igor Filobok und Sören Breiter auf die Strafbank, so dass die Gäste in der 18. Spielminute in doppelter Überzahl durch Alexander Funk auf 2:1 verkürzen konnten.

Im zweiten Drittel kamen die 684 Fans dann kaum mehr aus dem Jubeln heraus. Moritz Hauß startete in der 28. Minute mit seinem Treffer zum 3:1 den Reigen mit insgesamt sechs Toren. Benjamin Brozicek (31.) sowie Claudio Schreyer und Patrick Luschenz mit einem erneuten Doppelpack innerhalb von 22 Sekunden schraubten das Ergebnis auf 6:1, ehe Trainer Sascha Bernhardt einen Torwartwechsel vornahm. Für Patrick Seeger kam mit Andre Vorlicek ein Neuzugang ins Spiel, der quasi unter dem Radar der Öffentlichkeit ins Team gerutscht war.

Sascha Bernhardt sorgte nach dem Spiel für Aufklärung: „Wir waren vor ein paar Wochen im Training öfter mal nur mit einem Torwart dagestanden, da hat Claudio Schreyer seinen Kumpel Andre Vorlicek aus Mannheim mitgebracht, der zuvor bei den Mad Dogs gespielt hatte, zu der Zeit aber inaktiv war. Andre steht seinen mit 32 Jahren voll im Saft und ist top zuverlässig, weshalb wir den Pass beantragt und ihn an uns gebunden haben.“

Vorlicek hatte kaum seinen Platz im Tor eingenommen, da machte Moritz Hauß mit seinem zweiten Treffer das 7:1 (35.), dem Claudio Schreyer (38.) noch vor der zweiten Pause das 8:1 folgen ließ (38.)

Nach etwas mehr als einer Minute im Schlussdrittel erhöhte Stefano Rupp auf 9:1, doch dann stellten beide Teams das Toreschießen ein. Die Eisbären versuchten mit aller Gewalt, noch den zehnten Treffer zu erzielen, sie fanden jedoch kein Mittel mehr, um den Schwenninger Keeper Uli Kohler nochmal zu überwinden.

„Das war ein schöner Einstand ins neue Jahr. Heute hat alles gepasst, wir waren fast komplett und haben einen schönen Sieg gefeiert“, sagte Sascha Bernhardt nach dem Spiel. „Besonders hat es uns alle gefreut, dass Moritz Hauss zwei Tore erzielt hat. Das hat er sich verdient.“

Bereits am Sonntag geht es für die Eisbären weiter, wenn sie um 17 Uhr bei den Mad Dogs Mannheim in der Nebenhalle der SAP Arena antreten.

Am Rande der Begegnung wurde bekannt, dass die Eisbären am 4. Februar gegen Zweibrücken ihre diesjährige Spendenaktion durchführen werden. Näheres werden wir im Laufe der nächsten Woche bekanntgeben!