Eisbären

9:3 gegen Stuttgarter Minikader beim Bernhardt-Comeback

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Mit 9:3 (3:1, 4:0, 2:2) konnten die Eisbären Heilbronn auch das zweite Aufeinandertreffen mit den Stuttgart Rebels innerhalb von einer Woche klar für sich entscheiden.

Der Gegner war mit einem sehr kleinen Kader von nur elf Feldspielern und zwei Torhütern angereist, spielte jedoch zu Beginn hoch motiviert auf und setzte die Gastgeber gewaltig unter Druck. Bei diesen stand überraschend Eisbären-Legende Sascha Bernhardt auf dem Eis, der nach seinem Aushilfs-Einsatz beim Auswärtsspiel in Freiburg zum Saisonbeginn nun ein Comeback vor eigenem Publikum gab. Im Tor der Eisbären stand in den ersten 30 Minuten erstmals in dieser Saison Tobias Amon, der dann in der zweiten Spielhälfte für Anton Lukin Platz machte.

Die erste nennenswerte Szene des Spiels brachte gleich die Führung für die Stuttgart Rebels, als Eric Strieska zum 0:1 traf. Die Eisbären taten sich sehr schwer, scheiterten meist schon im Spielaufbau und rückten oftmals zu weit auf, was den Gästen einige Konterchancen einbrachte. Erst nach 15 Minuten fand der Tabellenführer ins Spiel. Kaum hatte man den Rhythmus gefunden, rappelte es auch schon im Stuttgarter Tor. In der 17. Minute machten Felix Kollmar und Leontin Kreps innerhalb von 26 Sekunden aus dem 0:1 eine 2:1-Führung, und fünf Sekunden vor der Pause erhöhte Manuel Pfenning gar noch auf 3:1.

Der mittlere Spielabschnitt stand dann ganz im Zeichen der Gastgeber. Gleich in der ersten Minute erzielte Sascha Bernhardt in seinem 171. Spiel für die Eisbären seinen 219. Treffer zum 4:1. Manuel Pfenning (32.), Leo Kreps (37.) und abermals Bernhardt (39.) erhöhten bis zur Pause auf 7:1.

Im Schlussdrittel schalteten die Eisbären dann einen Gang runter, was den Rebels einige Chancen eröffnete. Marc Wollner verkürzte in der 45. Minute auf 8:2. Zwar stellte Arno Metz eine Minute später den alten Toreabstand wieder her, doch legten die Gäste 23 Sekunden später durch Adrian Kolar zum 8:3 nach. Den Schlusspunkt setzte Alex Keterling mit seinem dritten Saisontor zum 9:3.

Am nächsten Wochenende geht es für die Eisbären dann am Sonntag zum Spitzenspiel nach Zweibrücken. Spielbeginn beim Verfolger ist um 18.30 Uhr.