Eisbären

Die heiße Phase der Saison beginnt gegen Schwenningen

Veröffentlicht

Als das Jahr 2012 begann, schien die Verteilung der vier heiß begehrten Playoff-Plätze der Regionalliga Südwest schon entschieden zu sein. Zu deutlich war der Vorsprung von Freiburg, Stuttgart, Schwenningen und den Eisbären Heilbronn vor den Verfolgern Rhein-Neckar Stars und Hügelsheim. Doch nun, drei Spiel-Wochenenden später, sind die Karten neu gemischt. Während der EHC Freiburg inzwischen uneinholbar davon gezogen ist, leisteten sich die anderen Favoriten zuletzt einige Ausrutscher, so dass das Feld wieder eng zusammen gerückt ist.

Deshalb ist es für die drittplatzierten Eisbären Heilbronn umso wichtiger, bei ihrem Heimspiel am Freitag (20 Uhr) die punktgleichen Fire Wings Schwenningen auf Distanz zu halten. Wie die Eisbären zeigte sich der Gegner vom Neckarursprung zuletzt als Team mit zwei Gesichtern. Einer Niederlage beim Verfolger Hügelsheim folgte ein Heimsieg gegen Stuttgart, doch dann musste man am letzten Wochenende beim Underdog Zweibrücken Hornets eine überraschende 4:6-Niederlage hinnehmen.

Letzteres „Erlebnis“ kennen die Eisbären nur zu gut, hatte man vor zwei Wochen doch auch unnötig drei Punkte in Zweibrücken liegen lassen. Mit dem 7:1-Sieg gegen Bad Liebenzell vom letzten Wochenende im Rücken blickt man im Lager der Eisbären der Freitags-Partie jedoch optimistisch entgegen. „Wir spielen jetzt zweimal hintereinander zuhause gegen unseren direkten Konkurrenten Schwenningen. Dies müssen wir nutzen, um uns in der Tabelle einen Puffer auf Schwenningen, Hügelsheim und die Rhein-Neckar Stars zu verschaffen. Wir wollen unbedingt in die Playoffs kommen und möglichst einem Duell mit Freiburg in der ersten Runde aus dem Weg gehen“, gibt sich Trainer Kai Sellers kämpferisch.