Eisbären

Die Prüfung im Hexenkessel mit Bravour bestanden

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Mit einem überzeugenden 8:1 (2:1, 2:0, 4:0) bei den Zweibrücken Hornets haben sich die Eisbären in die kurze Weihnachtspause verabschiedet.

Nach anfänglicher Nervosität stellten die Eisbären, begünstigt durch zwei Strafzeiten der Gastgeber, schon früh die Weichen in Richtung Sieg. Arno Metz nutzte in der 4. Minute das erste Powerplay der Eisbären zum 0:1. Felix Kollmar traf in der 10. Minute ebenso in Überzahl zum 0:2. Zwar verkürzte Bernd Hartfelder in der 18. Minute auf 1:2, doch dies war dann auch gleich das einzige Mal, dass die 450 Zuschauer jubeln durften.

Milan Liebsch (29. in Unterzahl) und Marc Bruns (33.) erhöhten bis zum Ende des zweiten Drittels auf 1:4 für die Eisbären, die in diesem Spiel auf Axel Hackert, Dominique Hensel, Adrian Kolar und Konrad Hoffmann verzichten mussten. Die Gastgeber versuchten die spielerische Überlegenheit des Tabellenführers durch Härte zu bremsen, wodurch die Partie zusehends ruppiger und die Stimmung im Zweibrückener „Hexenkessel“ immer aufgeheizter wurde. Dies gipfelte darin, dass Felix Kollmar in der 35. Spielminute eine Spieldauer-Disziplinarstrafe bekam und ein „Offizieller“ der Hornets vom Schiedsrichter der Halle verwiesen wurde.

Durch die teilweise sehr aggressive Stimmung in der Halle noch mehr angespornt, beseitigten die Eisbären gleich zu Beginn des Schlussdrittels auch die letzten Zweifel am Sieg. Manuel Weibler (41.) und Milan Liebsch (43. erneut in Unterzahl) machten aus dem 1:4 ein 1:6. Die Eisbären kontrollierten das Spiel souverän, und Goalie Anton Lukin hatte kaum noch die Gelegenheit sich auszuzeichnen. In der 57. und 58. Minute sorgten Benjamin Brozicek und Haiko Hirsch dann vollends für den 1:8-Endstand.

Durch diesen Sieg verbringen die Eisbären die Weihnachtstage als Tabellenführer der Regionalliga Südwest. Bereits am Sonntag, den 29.12. geht es um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Fire Wings Schwenningen in der Kolbenschmidt Arena weiter.