Eisbären

Die Regionalliga Südwest 2011/12 – Playoff-Action bis Ende März

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Ein neues Zeitalter wurde bei der gestrigen Ligatagung der Regionalliga Südwest eingeläutet, denn erstmals haben sich die Vereine darauf verständigt, mit Playoff- und Playdown-Spielen den Meister und den Absteiger zu ermitteln. Vom ersten Oktober- bis zum ersten März-Wochenende tragen die acht teilnehmenden Mannschaften eine 1,5-fach Runde aus, d.h. jeder spielt gegen jeden drei Mal.

Die Tabellenposition nach diesen 21 Hauptrunden-Spielen entscheidet dann über die Teilnahme an den Playoffs bzw. den Playdowns, wobei voraussichtlich besonders der vierte Platz hart umkämpft sein wird. Denn in den Playoffs kann der Viertplatzierte am Ende noch Meister werden, während der Fünfte im schlechtesten Fall am Ende als Absteiger da steht.

Am Wochenende 9./10./11. März spielen der 4. gegen den 1. und der 3. gegen den 2. sowie der 8. gegen den 5. und der 7. gegen den 6. die erste Playoff-Runde. Am Wochenende darauf finden die jeweiligen Rückspiele statt. Die Sieger aus 1. gegen 4. und 2. gegen 3. spielen am Ende nach demselben Modus den Meister aus, während die Verlierer der Begegnungen 5. gegen 8. und 6. gegen 7. in zwei weiteren Spielen um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

Folgende acht Vereine werden an der Runde teilnehmen:
Stuttgarter EC (Meister 2010/11)
EHC Freiburg (1. Mannschaft statt bisher 1b)
Schwenninger ERC 1b
Eisbären Heilbronn
Rhein-Neckar Stars
EHC Zweibrücken
ESC Bad Liebenzell
ESC Hügelsheim (Aufsteiger aus der Landesliga)

„Wir sind absolut glücklich über diesen neuen Modus“, freute sich der 2. Eisbären-Vorsitzende Sascha Bernhardt nach der Tagung. „Endlich haben wir einen richtig reizvollen, attraktiven Modus. Die Eintönigkeit, die in den letzten Jahren oft aufgrund frühzeitig feststehender Tabellenpositionen eingekehrt ist, gehört der Vergangenheit an. Jetzt heißt es kämpfen bis zum Saisonende. Das ist super für die Zuschauer, aber auch für die Spieler. Und es wertet nicht zuletzt die Regionalliga Südwest selbst auf.“

Auch in der Hauptrunde soll es eine Neuerung geben. Der Spielplan sieht vor, dass jeder Verein an jedem Wochenende ein Spiel hat. Damit sollen mehrwöchige Spielpausen, wie sie die Eisbären in den vergangenen Jahren erleben mussten, der Vergangenheit angehören. Auch Doppelwochenenden mit je zwei Spielen soll es nicht mehr geben. Sascha Bernhardt: „Wir sind alle Amateure, und viele von uns haben Familie. Bei solchen Doppelwochenenden hat man weder Zeit für die Familie noch kann man mal richtig abschalten. Auch hier gehen jetzt alle als Gewinner hervor.“