Eisbären

Eisbären können personell aus dem Vollen schöpfen

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Nach dem schwer erkämpften ersten Finalsieg treten die Eisbären Heilbronn am Sonntag um 17 Uhr zum zweiten Spiel bei den Bietigheim Steelers Amateuren an.

Gelingt am Ort des letztjährigen Triumphs mit einem weiteren Sieg das Meisterschafts-Triple oder wird es mit einer Niederlage am Ostersonntag noch ein drittes Spiel geben? „Am 5. April habe ich Geburtstag, da hätte ich gerne frei“, spricht Eisbären-Coach Kai Sellers durch die Blume an, wohin die Richtung am Sonntag gehen soll.

Auf dem Weg zur direkten Titelverteidigung hat Sellers erstmals in dieser Saison seinen kompletten Kader zur Verfügung. Axel Hackert wird nach seiner Bauchmuskel-Verletzung aus dem ersten Halbfinalspiel wieder an seinen angestammten Platz neben Manuel Pfenning und Igor Filobok zurückkehren, so dass der Paradeblock der Eisbären wieder in gewohnter Manier Druck machen kann. Andrej Kaufmann, der nach fünf Spielen Sperre gegen seine ehemaligen Mitspieler erstmals wieder mit von der Partie ist, bringt die Erfahrung von über 80 Playoff-Partien quer durch alle Ligen von der DEL bis zur Regionalliga ins Team – ein wichtiger Aspekt in einem Duell zweier auf Augenhöhe spielender Teams. Und auch Patrick Luschenz und Stefan Schrimpf werden erstmals nach längerer Pause wieder im Team stehen.

„Die Chancen auf einen Sieg in Bietigheim sind in jedem Fall da“, meint Sellers, der jedoch mit großem Respekt zum Lokalrivalen fahren wird.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hatten die Eisbären – ebenfalls in Spiel zwei – durch einen 5:3-Sieg in Bietigheim den Meistertitel 2013/14 geholt. Damals hatte man einen 0:2-Rückstand gedreht und erst durch ein Empty-Net-Tor durch Sven Breiter 12 Sekunden vor dem Ende den Sack zu gemacht.