Eisbären

Eisbären lassen auch in Bad Liebenzell nichts anbrennen

Veröffentlicht

Es bleibt dabei: Bad Liebenzell ist für die Eisbären Heilbronn immer wieder eine Reise wert. Im zehnten Spiel seit der Gründung des Vereins im Jahr 2005 haben die Eisbären gegen die Black Hawks Bad Liebenzell zum 10. Mal als Sieger das Eis verlassen. 8:2 (3:1, 3:0, 2:1) hieß es beim Auswärtsspiel im Schwarzwald nach 60 Minuten. Für die Eisbären war es mittlerweise der sechste Sieg in Folge, wobei dem Team von Trainer Kai Sellers bislang noch kein Gegner das Gewinnen so einfach gemacht hatte wie die Black Hawks.

Bereits nach 36 Sekunden legte Oliver Hackert im Nachschuss das 0:1 vor, dem Heiko Vogler in der 8. Minute mit einem Kracher von der blauen Linie das 0:2 folgen ließ.

Doch Vogler glänzte nicht nur als Scharfschütze – er war in allen Bereichen des Spiels überragend. Da die Eisbären mit ihm, Daniel Brendle und Dominic Bauhardt nur drei Verteidiger aufbieten konnten, war Vogler bis auf wenige Minuten durchgehend auf dem Eis, machte reihenweise gegnerische Chancen zunichte und bediente als Quarterback mit millimietergenauen Pässen seine Vorderleute.

In der 17. Minute verkürzte Vladimir Viller mit einem der ersten Schüsse der Gastgeber zum 1:2, das jedoch Sascha Bernhardt kurz vor der Drittelpause in Überzahl mit dem 1:3 egalisierte. Eine der Schlüsselszenen der Partie spielte sich dann in der 22. Minute ab. Black Hawks Stürmer Vasily Sharapa traf mit seinem Schuss nur den Pfosten, und im direkten Gegenzug verwandelte Sascha Bernhardt ein mustergültiges Zuspiel von Daniel Brendle zum 1:4. Nachdem Oliver Hackert knapp zwei Minuten später gar noch zum 1:5 nachlegte, war die Begegnung eigentlich schon gelaufen. Hansi Becker erhöhte noch vor der zweiten Pause auf 1:6.

Im Schlussdrittel schienen sich die Gastgeber nochmal zu berappeln, als Sidney Körper in der 42. Minute auf 2:6 verkürzte. Doch nur 29 Sekunden später rückte Patrick Potulski die Verhältnisse mit seinem zweiten Saisontor zum 2:7 wieder zurecht. Den Schlusspunkt setzte Marc Oppenländer in der 45. Minute zum 2:8. Danach betrieben die Eisbären eigentlich nur noch Ergebnisverwaltung und schaukelten das 2:8 vollends nach Hause.

Am kommenden Sonntag (19.30 Uhr) steht nun das Heimspiel gegen die Schwenninger Fire Wings an, die heute im Penaltyschießen bei den Rhein-Neckar Stars mit 2:3 verloren haben. Im dritten Spiel des Abends schlugen die Amateure der Freiburger Wölfe die Zweibrücken Hornets mit 5:1.

Torfolge:
0:1 (1.) Hackert (Filobok/Oppenländer)
0:2 (8.) Vogler (Filobok/Hackert)
1:2 (17.) Viller (Marx)
1:3 (20.) Bernhardt (Vogler) +1
1:4 (22.) Bernhardt (Brendle/Vogler) +1
1:5 (23.) Hackert (Filobok)
1:6 (34.) Becker (Brozicek)
2:6 (41.) Körper (Jambor) +1
2:7 (41.) Potulski (Bernhardt/Becker)
2:8 (45.) Oppenländer (Vogler/Brendle)