Eisbären

Ende der Siegesserie – Eisbären verlieren 3:4 in Schwenningen

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Am 26. Oktober hatten die Eisbären Heilbronn ihre Siegesserie mit einem Sieg im Penaltyschießen bei den Fire Wings Schwenningen begonnen. Heute, am 8. Februar, endete die Serie nach 17 Siegen in Folge ebenfalls mit einer Niederlage im Penaltyschießen bei den Fire Wings Schwenningen. In der Playoff-Generalprobe gegen den wahrscheinlichen Erstrunden-Gegner Schwenningen unterlag man mit 3:4 (0:1, 1:1, 2:1 – 0:1).

Die grippegeschwächten Eisbären, die unter anderem auf Milan Liebsch und Dominique Hensel verzichten mussten, liefen ab der 6. Minute einem Rückstand hinterher. Die Begegnung wurde durch eine Flut an Strafzeiten geprägt, deren negativer Höhepunkt in der 17. Minute eine Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Sven Breiter war.

Als die Gastgeber in der 23. Minute zum 2:0 trafen, erhöhten die Eisbären die Schlagzahl und drängten auf den schnellen Anschlusstreffer. Dieser ließ bis zur 34. Minute auf sich warten – dann traf Marc Bruns zum 2:1. Zu mehr reichte es im zweiten Drittel nicht, denn Manuel Weibler, Axel Hackert und Leontin Kreps vergaben allesamt ihre Großchancen zum durchaus möglichen Ausgleich.

Den schaffte dann zwar Haiko Hirsch in der 46. Minute, doch trafen die Fire Wings postwendend zum 3:2. Obwohl bei den Eisbären spielerisch nicht viel zusammen lief, kämpften sie sich noch einmal heran, und Leo Kreps gelang in der 57. tatsächlich noch der Ausgleich. Nun musste das Penaltyschießen über den Sieger der Partie entscheiden. Nachdem für die Eisbären Haiko Hirsch und Manu Weibler scheiterten, konnte Axel Hackert sein Team mit einem Treffer beim dritten Penalty im Spiel halten. In der vierten Runde scheiterte dann aber Patrick Luschenz, während die Gastgeber die Scheibe zum Siegtreffer an Kevin Yeingst vorbei ins Tor bugsieren konnten.

„Wir waren heute nicht richtig bei der Sache, uns hat der Biss gefehlt“, gab Trainer Kai Sellers nach der Begegnung zu Protokoll.

Bedeutet die Niederlage nun einen Dämpfer zur rechten Zeit? Wirft man einen Blick zurück auf die Saison 2012/13, könnte der Zeitpunkt für das Ende der Siegesserie tatsächlich ein guter gewesen zu sein – denn damals wurde die Serie erst durch eine Niederlage im Finale gestoppt, was am Ende beinahe den Titel gekostet hätte. Nun wissen die Eisbären bereits zum jetzigen Zeitpunkt, was sie in den Playoffs erwartet: Ein Gegner aus Schwenningen, der die Schwächen gnadenlos ausnutzt und gegen den man hoch konzentriert zu Werke gehen muss, möchte man das Finale erreichen.