Eisbären

Glanzloser Pflichtsieg beim Schlusslicht

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Mit einem glanzlosen 8:3 (2:1, 2:0, 4:2)-Pflichtsieg bei den Rhein-Neckar Stars haben die Eisbären Heilbronn am Sonntag abend die Hauptrunde der Regionalliga Südwest abgeschlossen.

Nach ein paar Minuten gegenseitigem Abtasten gingen die Eisbären in der 5. Minute erwartungsgemäß mit 1:0 in Führung. Axel Hackert, Manuel Weibler und Marc Bruns (Foto) konnten sich die Scheibe vor dem gegnerischen Tor so lange unbedrängt zu passen, bis Marc Bruns nur noch einzuschieben brauchte. Zwar war der Tabellenletzte spielerisch unterlegen, machte die technischen Defizite jedoch durch kämpferischen Einsatz wett – und wurde in der 17. Minute mit dem Ausgleich durch Lukas Sawicki belohnt. Die Freude währte jedoch nicht lange. Nur 90 Sekunden später erkämpfte sich Patrick Luschenz an der Mittellinie die Scheibe und zog, wie Kanadas Sidney Crosby ein paar Stunden zuvor im Olympischen Finale, auf und davon und schlenzte die Scheibe zum 1:2-Pausenstand mit der Rückhand ins Netz.

Im an Höhepunkten armen mittleren Spielabschnitt passten sich die Eisbären spielerisch weitgehend an den Gegner an. Hätte Goalie Tobias Amon nicht in der 27. Minute mit einem „Monstersave“ gegen einen freistehenden Gegner gerettet, hätte die Begegnung möglicherweise eine ganz andere Wendung genommen. So aber wehrte Amon den fast sicheren Ausgleich ab und ermöglichte es seinen Teamkameraden Daniel Brendle (30.) und Manuel Weibler (35.) die Führung bis zur zweiten Pause auf 4:1 auszubauen.

Im Schlussdrittel konnten Axel Hackert (45.), zweimal Marc Bruns (52., 54.) und Arno Metz (56.) bei zwei Gegentreffern der Gastgeber (Dech 45., Morlock 58.) alles klar machen.

Mit diesem Sieg haben die Eisbären die Hauptrunde mit elf Punkten Vorsprung als Erster abgeschlossen. Einen Wermutstropfen gab es am Sonntag allerdings doch. Topscorer Sven Breiter kassierte seine dritte Zehn-Minuten-Strafe und muss am kommenden Sonntag (2. März, 17.30 Uhr) beim Playoff-Auftakt gegen Schwenningen aussetzen.

Der Halbfinal-Gegner der Eisbären bewies am Sonntag erneut seine Gefährlichkeit, als er im Heimspiel gegen Hügelsheim im Schlussdrittel aus einem 1:2 noch einen 4:2-Sieg machte, wodurch Hügelsheim am letztem Spieltag noch vom zweiten auf den dritten Platz zurückgefallen ist.