Eisbären

8:2-Sieg bei der Halloween-Gala

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Über 800 Zuschauer sahen an Halloween ein zwar lange mäßiges, aber über weite Strecken spannendes Eishockeyspiel, in dem ihre Eisbären Heilbronn den EC Eppelheim mit 8:2 (2:2, 2:0, 4:0) besiegten.

Unter den Augen zahlreicher jugendlicher Gespenster, Vampire und Monster entwickelte sich über lange Zeit ein ziemlich gruseliges Eishockeyspiel. Igor Filobok stand nach zehn gespielten Sekunden plötzlich allein vor dem Eppelheimer Kasten, scheiterte jedoch an Goalie Janis Wagner. Im direkten Gegenzug traf Cedric Striepeke nach gerade mal 24 Sekunden zum 0:1. Die Eisbären mühten sich redlich, diese Scharte schnellstmöglich auszuwetzen, doch gegen die aufopferungsvoll verteidigenden Gäste gab es kaum ein Durchkommen. Es dauerte bis zur 13. Minute, ehe Alex Keterling zum 1:1 ausgleichen konnte.

Wer nun aber dachte, dass damit die Wende eingeläutet war, sah sich getäuscht. Drei Minuten später flatterte ein haltbarer Schuss von Christian Pister an Freund, Feind und Goalie Anton Lukin vorbei zum 1:2 ins Tor. Obwohl die Hausherren das technisch bessere Team waren, lagen die Gäste erneut in Führung. Dies änderte sich eine halbe Minute vor der Pause, als Leontin Kreps der erneute Ausgleich zum 2:2 gelang.

Auch in der Anfangsphase des mittleren Spielabschnitts wirkten die Heilbronner Eisbären gegen ihre Eppelheimer Namensvettern gehemmt, während diese durch großen Einsatz das Untentschieden hielten. In der 27. Minute gelang dann Igor Filobok bei fünf gegen drei doch das 3:2, und auf einen Schlag hatten die Eisbären alle Hemmungen abgelegt. Jetzt spielten, begünstigt durch einige Strafen der Gäste, nur noch die Eisbären. Dennoch dauerte es bis zwei Minuten vor der zweiten Pause, ehe Manuel Pfenning mit einem schönen technischen Kabinettstückchen zum 4:2 traf (Foto).

Als dann in der 42. Minute das 5:2 fiel, war der Bann vollends gebrochen und der EC Eppelheim hatte keine Chance mehr. Der Rest des Spiels ist vollends schnell erzählt: Axel Hackert (52.) und zweimal Igor Filobok (54., 56.) trafen noch relativ locker zum 8:2-Endstand.

Für die Eisbären gilt es jetzt, eine Mütze voll Schlaf zu ergattern, da nachher um 10 Uhr mit den Baden Rhinos Hügelsheim in der Kolbenschmidt Arena der nächste dicke Brocken wartet.