Eisbären

Hauptrundensieger nach 8:5-Sieg – Playoffs gegen Hügelsheim

Veröffentlicht

Mit einem 8:5 (2:1, 3:3, 3:1)-Sieg gegen die Stuttgart Rebels haben sich die Eisbären Heilbronn am letzten Spieltag der Regionalliga-Hauptrunde das Heimrecht für die anstehenden Playoffs gesichert und die Runde als Erster abgeschlossen.

Damit startet der Titelverteidiger am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel gegen den Vierten Baden Rhinos Hügelsheim ins Playoff-Halbfinale. Da am Sonntag die Heilbronner Falken ein Heimspiel haben, wird das erste Playoff-Spiel vermutlich – aber noch nicht sicher – bereits am Freitag stattfinden. Sobald der Termin feststeht, werden die Eisbären dies auf ihrer Homepage und ihrer Facebook-Seite umgehend bekanntgeben.

Nach zuletzt vier Siegen in Folge gingen die Eisbären mit breiter Brust in die Partie, doch gingen in der 12. Minute erstmal die Gäste in Führung. Miroslav Hudak überwand Keeper Markus Nachtmann zum 0:1. Doch die Antwort folgte auf dem Fuße, denn Igor Filobok glich mit einer schönen Einzelaktion zum 1:1 aus (14.). Felix Kollmar gelang in der 20. Minute in Überzahl die erstmalige Führung die man danach nicht mehr abgab.

Nach 64 Sekunden im zweiten Drittel erhöhte Sven Breiter auf 3:1, ehe die Zeit der schnell aufeinanderfolgenden Tore kam. In der 30. Minute verkürzte erst Lorenz Neuhauser auf 3:2, ehe Leo Kreps nur 27 Sekunden später den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte. Patrick Eisele, der Heilbronner im Stuttgarter Dress, traf in der 34. Minute zum 4:3. Als Felix Kollmar in der 40. Minute das 5:3 erzielte, schienen die Eisbären mit einer sicheren Führung in die zweite Pause zu gehen, doch Arthur Gross hielt sein Team mit dem 5:4 nur 23 Sekunden später im Spiel.

Große Aufregung gab es in der 35. Minute, als Stuttgarts Nicholas Rodriguez mit einem Check der rüden Sorte Sven Breiter ins Knie fuhr. Bevor die Schiedsrichter eine berechtigte Matchstrafe gegen die Nummer 33 der Rebels aussprechen konnten, demonstrierte Eisbären-Verteidiger Tim Riedel in eindrucksvoller Art und Weise, dass man sich eine solche Attacke gegen eine Teamkollegen nicht gefallen lässt. Riedel wanderte danach zwar für zwei plus zwei Minuten auf die Strafbank, doch Rodriguez musste benommen vom Eis geführt werden. „Eine solche Attacke gegen einen unserer besten Spieler hat hier nichts zu suchen“, ärgerte sich Eisbären-Coach Sascha Bernhardt. „Für Stuttgart ging es in dem Spiel um nichts mehr, und bei uns beginnen die Playoffs, in denen wir Sven brauchen. Was soll das dann?“

Auch ohne Breiter, der das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte, bauten die Eisbären die Führung im Schlussdrittel aus: Igor Filobok (45.) und Manuel Pfenning (48.) erhöhten auf 7:4.

Als in der 52. Minute mit Moritz Muth und Tim Riedel gleich zwei Eisbären auf die Strafbank mussten, setzte Stuttgarts Coach Philipp Hodul alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – mit Erfolg, denn Arthur Gross verkürzte bei sechs gegen drei zum 7:5 (53.). Den Schlusspunkt setzte Moritz Hauß in der 60. Minute mit einem Treffer ins leere Tor zum 8:5-Endstand.

„Wir haben mit dem Hauptrunden Sieg unser erstes Ziel erreicht. Jetzt kommt die Zeit, auf die wir die ganze Saison hingearbeitet haben. Jetzt gilt es, jetzt beginnt alles bei null und wir freuen uns auf das Duell in der ersten Playoff-Runde gegen unseren alten Rivalen Hügelsheim“, so Sascha Bernhardt.