Eisbären

Keine Trauer nach der Niederlage

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Nun ist es also passiert. Die Eisbären Heilbronn haben am vergangenen Sonntag das erste Mal seit rund anderthalb Jahren ein Hauptrundenspiel in der Regionalliga Südwest
verloren.

Nachdem der SC Bietigheim-Bissingen, die zweite Mannschaft des amtierenden Zweitligameisters, vor Wochenfrist bereits den Vorjahresfinalisten Baden Rhinos Hügelsheim bezwingen konnte, bissen sich nun auch die Eisbären als Titelverteidiger beim hoch gehandelten Aufsteiger die Zähne aus. 4:3
(1:1/1:1/2:1) hieß es am Ende für das Team aus dem Ellental.

Haben die Eisbären also ihren Meister gefunden? “Nein, so würde ich das nicht formulieren”, entgegnet Heilbronns Trainer Kai Sellers. “Es war ein Spiel auf des Messers Schneide, wobei Bietigheim schlussendlich den Tick besser war. Ich bin gar nicht so traurig über die Niederlage. Besser jetzt, als erst in den Play-offs, so wie letzte Saison”. Damals hätte die Niederlage im zweiten Finalspiel gegen Hügelsheim die Eisbären fast den Titel gekostet.

Eben jene Hügelsheimer gastieren nun am kommenden Freitag (20 Uhr, Kolbenschmidt-Arena) zur Finalrevanche in Heilbronn. “Ich schätze sie ähnlich stark ein wie in den Finalspielen. Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, dass meine Mannschaft ein besseres Spiel abliefert wie gegen Bietigheim. Die Liga ist dieses Jahr relativ offen. Ich erwarte einen Dreikampf um den Titel zwischen uns, Bietigheim und Hügelsheim”, so Kai Sellers.

Auch mit der Gesamtentwicklung der Liga ist Sellers, der bei den Eisbären auch als 1. Vorsitzender amtiert, zufrieden. “500 Zuschauer in Bietigheim gegen uns, und das bei einer 2. Mannschaft. Das stimmt mich positiv, die Liga ist auf dem richtigen Weg”, findet Sellers, der sich sicher auch am Freitag über einen regen Zuschauerzuspruch freuen würde.