Eisbären

Klare 1:9-Niederlage mit einigen positiven Aspekten

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Mit 1:9 (0:2, 0:3, 1:4) haben die Eisbären Heilbronn das erste Testspiel der Saison bei den Memmingen Indians verloren.

Coach Manuel Pfenning hatte vor der Begegnung gegen den Bayernligisten eine Lehrstunde für sein Team befürchtet, das erst zweimal auf dem Eis trainiert hatte. Doch auch wenn das Ergebnis nach genau dieser Lektion aussieht, konnte Pfenning dem Spiel selbst durchaus Positives abgewinnen: „Wir haben nicht so schlecht gespielt, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Sechs der neun Gegentore sind nach individuellen Fehlern gefallen, und wir haben jetzt noch vier Wochen Zeit um daran zu arbeiten. Ich habe einige positive Dinge gesehen, mit denen ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gerechnet hatte.“

Gleich auf neun Mann musste Pfenning verzichten. Auch er selbst durfte in Memmingen nicht mit aufs Eis gehen. Da sein Trainerkollege Sascha Bernhardt noch im Urlaub weilt und einer der Coaches an der Bande stehen muss, konnte Pfenning nicht selbst ins Geschehen eingreifen. Und weil auch Claudio Schreyer und John Kraiss nicht mit ins Allgäu gefahren waren, fehlte den Eisbären die komplette erste Reihe. Außerdem fehlten gegen die mit vier Reihen agierenden Gastgeber Milan Liebsch, Daniel Brendle, Felix Kollmar, Max Schleicher, Jannick Bätzold und Hansi Becker.

Schütze des Ehrentreffers war in der 44. Minute Rückkehrer Marc Oppenländer. Als er zum 5:1 getroffen hatte, hatte Manuel Pfenning bereits planmäßig seinen Goalie gewechselt. Für Kevin Yeingst war zum letzten Drittel Neuzugang Patrick Seeger ins Tor gegangen, dem der Coach ein gutes Debut attestierte.

Die Eisbären können nun zwei Wochen intensiv trainieren, bevor es dann am 17. und 18. September zu zwei weiteren Testspielen nach Amberg und Hassfurt geht.