Eisbären

Missglückte Generalprobe – 4:7-Niederlage in Höchstadt

Veröffentlicht

Nach der Niederlage im ersten Vorbereitungsspiel gegen die Rhein-Neckar Stars mussten die Eisbären Heilbronn auch beim zweiten Test als Verlierer vom Eis gehen. Mit 4:7 (0:3, 2:1, 2:3) unterlag man beim bayerischen Landesligisten Höchstadt Alligators.

Hatte man im Vorfeld noch über die Stärke der Landesliga Bayern im Vergleich zur Regionalliga Südwest gerätselt, so musste man schon nach den ersten Szenen erkennen, dass das Leistungslevel beider Ligen mindestens ausgeglichen ist. Nach gerade mal 2:12 Minuten musste Eisbären-Keeper Marian Metz zum ersten Mal hinter sich greifen, nachdem seine Vorderleute gegen die spritzigen Gastgeber zu spät kamen.

Eine echte Schrecksekunde gab es dann in der 8. Minute, als Patrick Mundanjohl in vollem Lauf mit einem Gegenspieler zusammenprallte und für kurze Zeit bewusstlos am Boden lag. Was zunächst schlimm ausgesehen hatte, ging letztendlich jedoch glimpflich aus, und der robuste Eisbären-Verteidiger konnte den Rest des Spiels von der Tribüne verfolgen. Kurz nach dieser Szene trafen die Alligators zum 2:0, und auch das 3:0 (13.) ließ nicht lange auf sich warten. Die Eisbären wussten sich kaum zu wehren, und so ging es nach einer katastrophalen Schussbilanz von 4 zu 18 Schüssen mit einem 0:3 in die Pause.

Etwas besser kamen die Eisbären dann im mittleren Abschnitt ins Spiel. Zwar erhöhte Höchstadt noch auf 4:0 (27.), doch dann nahmen die Eisbären das Heft in die Hand – mit dem Ergebnis, dass Robin Platz (35.) und Michael Filobok (36.) auf 4:2 verkürzten. Nach 30 Minuten feierte dann auch Max Dürr sein Debut im Eisbären-Dress, als er wie vorher geplant für Marian Metz ins Tor kam.

Im Schlussdrittel bemühten sich die Eisbären zwar um den Anschlusstreffer, doch die Tore erzielten erstmal die Gastgeber in der 46. und 47. Minute zum zwischenzeitlichen 6:2. Drei Minuten vor dem Ende verkürzte Alex Weiß zum 6:3, doch auch diesmal folgte die Antwort auf dem Fuße und die Alligators erhöhten auf 7:3. Den Schlusspunkt setzte Paul Gagnon drei Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 7:4. Trainer Kai Sellers bleiben nun noch fünf Tage Zeit um sein Team auf den Saisonstart am Freitag beim Heimspiel gegen Bad Liebenzell vorzubereiten.