Eisbären

Mit „Neuzugang“ Marc Bruns gegen den Erzrivalen Hügelsheim

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Endlich geht es mit den Playoffs weiter! Am Sonntag empfangen die Eisbären Heilbronn zur besten Frühschoppenzeit um 11 Uhr zum ersten Halbfinalspiel die Baden Rhinos Hügelsheim. Bei Kaffee und Weißwürsten dürfen sich die Heilbronner Fans auf einen „heißen Tanz“ der beiden Erzrivalen freuen.

Ähnlich wie die Eisbären taten sich die Rhinos in der ersten Playoff-Runde gegen den EC Eppelheim sehr schwer, ehe sie am Ende doch die Serie in zwei Spielen für sich entscheiden konnten.

Die Eisbären gegen Hügelsheim früh morgens – da werden Erinnerungen wach an das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Hauptrunde. Damals hatte das Anfangsbully an einem Samstag um 10 Uhr stattgefunden. Die Badener hatten sich als das wachere Team präsentiert. und hatten den Eisbären die bisher einzige Niederlage der Saison beigebracht – ein 3:4 nach Penaltyschießen. Seither ist jedoch viel Wasser den Neckar runter geflossen, und die Eisbären haben nach dieser Niederlage eine Serie von inzwischen 14 Siegen in Folge hingelegt – unter anderem auch ein deutliches 10:3 zum Hauptrundenende im Baden Airpark gegen die Rhinos.

Den Halbfinal-Gegner nur anhand dieses Ergebnisses zu beurteilen, wäre jedoch ein großer Fehler. Denn immer, wenn es gegen die Eisbären ans Eingemachte geht, ist Hügelsheim topfit. Deshalb tut das Team um Kapitän Felix Kollmar gut daran, den Gegner nicht zu unterschätzen. „Gegen die Rhinos bedarf es höchster Konzentration“, weiß auch Trainer Kai Sellers, der immer noch die knappe Finalserie von vor zwei Jahren vor Augen hat. Nach einem klaren Sieg im ersten Finalspiel hatte Hügelsheim seinem Team damals in Spiel zwei die erste Saisonniederlage beigebracht, und man musste sich in der entscheidenden dritten Partie letztendlich im Penaltyschießen zum Meistertitel zittern.

Rechtzeitig zum Halbfinale können die Eisbären einen „Neuzugang“ vermelden, der eigentlich gar keiner ist: Zum ersten Mal in der laufenden Saison wird Marc Bruns für die Eisbären auflaufen. Der 29-jährige ehemalige DEL-Crack hatte sich zum Saisonbeginn eine berufsbedingte Auszeit vom Eishockey genommen, die nun aber – etwas später als ursprünglich erwartet – beendet ist. Die Rückkehr von Marc Bruns kommt gerade zur rechten Zeit, muss Kai Sellers doch mit dem gesperrten Andrej Kaufmann und den verletzten Patrick Luschenz und Benjamin Brozicek gleich drei Stürmer ersetzen. Außerdem steht hinter dem Mitwirken von Torpscorer Axel Hackert ein Fragezeichen, da er an einer Zerrung laboriert. Erstmals kehrt Goalie Kevin Yeingst nach seiner Sperre wieder in den Kader zurück.