Eisbären

Neuauflage des letztjährigen Finales in Bietigheim

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An den Ort ihrer größten Triumphe kehren die Eisbären Heilbronn am Samstag zurück, wenn sie um 19 Uhr bei den Bietigheim Steelers Amateuren antreten.

Das erste Auswärtsspiel der Saison 2015/16 führt die Eisbären ausgerechnet an jenen Ort, an dem sie am 29. März ihr letztes Spiel auf fremdem Eis mit dem Gewinn der Meisterschaft beendet hatten – wie auch schon im Jahr zuvor.

Doch die vergangenen Erfolge in der EgeTrans Arena spielen am Samstag keine Rolle mehr. Hier geht es nun im Spiel des Tabellenzweiten gegen den Dritten um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Eisbären strotzen nach den klaren Siegen gegen Freiburg und Schwenningen vor Selbstvertrauen, während die Steelers Amateure nach der unnötigen Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Zweibrücken (2:3 nach Penaltyschießen) mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch antreten werden.

Dass man in Bietigheim mit Ambitionen in die Saison gestartet ist, sieht man, wenn man einen Blick auf die Neuzugänge richtet. Das von Robert Gratza trainierte Vizemeister-Team, das gegen die Eisbären im Finale zweimal nur knapp in der Verlängerung geschlagen worden war, blieb fast komplett zusammen. Die „jungen Wilden“ aus dem Bietigheimer Nachwuchs haben mit Robin Lehmann (40), dem in Heilbronn bestens bekannten Mischa Zeller (33) sowie den Oberliga erfahrenen Gross-Brüdern Arthur (27) und Willi (26) nochmal vier erfahrene Leute an die Seite bekommen, so dass die Steelers bestens aufgestellt die Mission Meisterschaft angehen.

Den Eisbären ist für Samstag dennoch nicht bange. Obwohl das Trainergespann Manuel Pfenning und Sascha Bernhardt nun für vier Wochen auf den verletzten Stürmer und Vorstand Sven Breiter verzichten muss, möchte man vom Lokalrivalen drei Punkte mit nach Hause nehmen.