Eisbären

Regionalliga Südwest verfeinert den erfolgreichen Modus der letzten Saison

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Mit zufriedenen Gesichtern haben die Vereinsvertreter der Regionalliga Südwest die heutige Ligatagung in Pforzheim verlassen. Erstmals seit langen Jahren hat sich der Spielmodus der abgelaufenen Saison so bewährt, dass er in die folgende Spielzeit übernommen wird.

So spielt die Regionalliga Südwest auch 2012/13 mit acht Mannschaften eine 1,5-fach Runde, in der man gegen jeden Gegner dreimal antritt. Nach 21 Spieltagen folgen die Playoffs bzw. Playdowns. Hier kommt nun der einzige Unterschied zur Vorsaison: Die sportlich etwas unbefriedigende Playoff-Lösung mit einem Hin- und Rückspiel wird nun durch ein spannenderes „Best-of-Three“ ersetzt. D.h. das Team, das als erstes zwei Spiele gewinnt, erreicht im Halbfinale das Finale bzw. wird im Finale Meister. In den Playdowns der Fünft- bis Achtplatzierten bleibt es dagegen bei „Best-of-Two“, also bei Hin- und Rückspiel.

Ein weiteres Novum ist die Tatsache, dass mit dem ESC Bad Liebenzell der sportlicher Absteiger tatsächlich in die Landesliga absteigt. Dies war in den vergangenen Jahren nicht der Fall gewesen.

Da mit Oberliga-Aufsteiger EHC Freiburg und Absteiger Bad Liebenzell zwei Mannschaften wegfallen, verbleiben aus der vergangenen Saison noch die Vereine Stuttgart Rebels, Baden Rhinos Hügelsheim, Fire Wings Schwenningen, Rhein-Neckar Stars, Zweibrücken Hornets und Eisbären Heilbronn.

Der EHC Freiburg hat seine 1b-Mannschaft wieder zum Spielbetrieb angemeldet, die als zweite Mannschaft eines höherklassigen Vereins nicht in der Landesliga neu starten muss, sondern sofort wieder in der Regionalliga einsteigen darf und damit als siebtes Team antreten wird. Komplettiert wird das Feld durch den letztjährigen Landesliga-Zweiten CfR Blue Gold Stars Pforzheim. Da der Landesliga-Meister ESG Esslingen bereits vor der vergangenen Saison im Falle einer Meisterschaft einen Aufstieg in die Regionalliga ausgeschlossen hatte, sind die Blue Gold Stars rechtmäiger Aufsteiger aus der Landesliga. Der Liga-Neuling kooperiert mit dem Nachwuchs des SC Bietigheim-Bissingen und kann deshalb auf einige Juniorenspieler aus Bietigheim bauen.

Mit der Übernahme bzw. der Verfeinerung des letztjährigen Spielmodus gewinnt die Regionalliga Südwest weiter an Glaubwürdigkeit und Professionalität und lässt damit die Zeiten vergessen, in denen es noch vor wenigen Jahren in jeder Saison einen neuen Modus gegeben hatte.