Eisbären

Schwarze Tage gibt es immer mal wieder..

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Nach einer unnötigen und bitteren 3:8 Heimniederlage gegen den EV Ravensburg bleiben die Eisbären Heilbronn mit 4 Punkten Rückstand auf dem 6.Tabellenplatz und konnten sich in der Tabelle nicht verbessern.

Vor der Saison-Rekordkulisse von mehr als 1000 Zuschauern, sah am Anfang das Spiel der Eisbären gar nicht so schlecht aus. Das einzige Manko, das sich schon die ganze bisherige Saison durch das Eisbären-Spiel zieht, war aber auch diesmal das Tore schießen. So hatte man bei drei Überzahlen im ersten Drittel, die Chance Fakten zu schaffen ungenutzt verstreichen lassen. Anders der EVR, die den bis dahin einzigen Fehler in der Eisbären-Abwehr eiskalt zur 0:1 Führung durch Simon Heckenberger (9:40) ausnutzten. Noch ließen sich die Eisbären nicht sonderlich davon beeinflussen, mussten aber noch vor der Pause das 0:2 durch Philipp Heckenberger (19:59) hinnehmen.

Im 2. Drittel waren die Spielanteile beider Mannschaften recht ausgeglichen. Aber wo bei den Heilbronnern trotz guter Chancen kein Puck über die Linie schlittern wollte, gelang dies den Ravensburgern im Gegenzug zu einfach. Einen Zwei-auf-Eins-Konter schloß Alex Katjuschenko zum 0:3 (26:59) ab. Auch die bis zu diesem Zeitpunkt einzige Überzahl des EVR, nutzten diese konsequent aus und bauten die Führung auf 0:4 durch Andre Martini (27:56) aus. Danach sorgten Daniel Steinke mit den ersten Eisbären-Treffer zum 1:4 (32:17), und Sven Breiter mit einem Unterzahl-Tor zum 2:4 (36:08), für einen Hoffnungsschimmer auf der Eisbären Seite.

Im letzten Spielabschnitt blieb aber der erhoffte Ansturm der Hausherren aus. Ravensburg spielt jetzt klever und souverän das Spiel runter und baute mit dem zweiten Treffer von Andre Martini das Ergebnis aus 2:5 (50:25 ) aus. Dies konnte zwar Daniel Steinke mit seinem zweiten Treffer zum 3:5 um gehend kontern, doch Andre Martini stellte mit seinem dritten Treffer den alten 3-Tore-Abstand zum 3:6 ( 55:38) wieder her.

Eisbären-Trainer Heiko Vogler versuchte noch durch die zweimalige Herausnahme des Torhüters den Spielstand zum Besseren zu wenden, wurde aber bei beiden Versuchen mit 2 Gegentoren betraft (58:24/59:23).

Nun heißt es, beim letzten Spiel des Jahres am 23.12.2018 auswärts gegen den EC Eppelheim alle Kräfte zu mobilisieren. – Denn noch ist die Eisbären-Scholle lange nicht abgetaut!