Eisbären

Spitzenspiel gegen Zweibrücken

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Zum Spitzenspiel der Regionalliga Südwest empfangen die Eisbären am Freitag (20 Uhr) die Zweibrücken Hornets.

Ein Spitzenspiel gegen Zweibrücken – noch in der letzten Saison wäre diese Konstellation undenkbar gewesen. Zwar war es schon immer schwer in Zweibrücken zu gewinnen, doch auswärts reisten die Hornets meist mit Notbesetzung an, so dass es regelmäßig zweistellige Klatschen gab. 13:0 und 18:3 hieß es bei den beiden letztjährigen Gastspielen der Pfälzer in Heilbronn.

Doch diese Zeiten sind vorbei. Trainer Richard Drewniak hat sein Team gezielt verstärkt und hat dabei durchweg ins Schwarze getroffen. Der Kanadier Ben Payne steht an der Spitze der Regionalliga-Scorerwertung, die beiden Mannheimer Max Dörr und Marc Lingenfelser folgen knapp dahinter, und Abwehr-Routinier Robin Lehmann verschafft der Hintermannschaft die nötige Stabilität.

Mit diesen Neuzugängen, den slowakischen Routiniers Tomas Vodicka, Lukas Srnka und Radovan Pastorek sowie einer ganzen Reihe von kampfstarken Eigengewächsen hat Drewniak ein Team geformt, das in dieser Saison bisher erst einen Punkt abgeben musste – in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena, als die Hornets gegen den Heilbronner EC erst im Penaltyschießen gewinnen konnten.

Auch wenn die Pfälzer auf den gesperrten Ben Payne verzichten müssen, erwarten die Eisbären eine enge, auf Augenhöhe geführte Partie. Trainer Kai Sellers muss weiterhin auf die Langzeitverletzten Stefan Schrimpf und Sven Breiter sowie auf den im Ausland weilenden Marc Oppenländer verzichten, und auch das Comeback von Marc Bruns lässt noch auf sich warten. Letzterer ist zwar inzwischen wieder sporadisch ins Training eingestiegen, kommt aber nach wie vor Freitag abends nicht vor 19 Uhr von seinem Arbeitsplatz in Mannheim weg und kann deshalb nicht spielen.

Momentan steht Zweibrücken mit einem Punkt Vorsprung vor den Eisbären an der Tabellenspitze. Diese würden die Eisbären mit drei Punkten gegen den Rivalen nur zu gerne übernehmen – denn bei einer Niederlage würde der Rückstand nicht nur vier Punkte betragen, auch die überraschend starken Stuttgarter könnten bei einem Sieg in Schwenningen bis auf einen Punkt an die Eisbären heran rücken.