Eisbären

Unerwartete 2:15-Schlappe – Stuttgart deklassiert die Eisbären

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Mit einem deftigen 2:15 (1:2, 0:11, 1:2) wurden die Eisbären Heilbronn am Freitag abend im „Spitzenspiel“ der Regionalliga Südwest bei den Stuttgart Rebels deklassiert.

Was hatten sich die Mannen von Trainer Sellers nicht alles für dieses Spiel vorgenommen. Revanche wollten sie nehmen für den am „grünen Tisch“ aberkannten Sieg aus dem letzten Aufeinandertreffen. Doch schon nach 20 Sekunden durchkreuzenten die Gastgeber diese Pläne und trafen mit dem ersten Schuss des Spiels zum 1:0. Stuttgart machte deutlich, dass eine nochmalige sportliche Niederlage gegen die Eisbären indiskutabel sein würde. Entschlossen erspielte sich die von Trainer Pavol Jancovic bestens eingestellte Truppe Chance um Chance, während die Eisbären sich kaum aus dem eigenen Drittel befreien konnten. Dennoch sprang nur ein 2:0-Vorsprung heraus, den Igor Dorochin Sekunden vor der ersten Pause mit einem Abstauber in Überzahl auf 2:1 verkürzte.

Im zweiten Drittel folgte dann das, was kaum ein Eishockeyspieler mal in seiner Laufbahn erlebt und was mit Sicherheit auch keiner erleben möchte. Die Eisbären kassierten elf Treffer in Folge und waren total von der Rolle, während den Stuttgart Rebels einfach alles gelang. Sowohl die Feldspieler als auch Goalie Nachtmann waren nur noch Schatten ihrer selbst, was durch die Tatsache erschwert wurde, dass kein zweiter Goalie mit nach Stuttgart gefahren war, der den entnervten Nachtmann hätte ablösen können.

Im Schlussdrittel reduzierten die Gastgeber das Tempo dann merklich, so dass die Eisbären durch Alex Weiß noch zu einem zweiten Treffer kamen und am Ende ein 2:15 zu Buche stand- die höchste Niederlage seit 2006.

Die Eisbären spielten mit folgender Aufstellung:
Tor: Nachtmann
Abwehr: Riedel, Dorochin, Resch, Kollmar, Bauhardt, Brendle
Angriff: Bernhardt, Hackert, Weiß, Filobok, Becker, Zeller, Vetsch, Göllner, Keterling