Eisbären

Zweibrücken sinnt im Spitzenspiel auf Revanche

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Ein Hexenkessel mit weit über 1.000 Zuschauern erwartet die Eisbären Heilbronn am Sonntag (18.30 Uhr) beim Spitzenspiel bei den zuhause noch ungeschlagenen Zweibrücken Hornets.

Nach mittlerweile zehn von 18 Spielen haben sich die beiden Teams von der Konkurrenz abgesetzt und spielen quasi in einer Klasse für sich. Der Vorsprung der Eisbären vor den Hornets beträgt momentan zwei Punkte. Ein Sieg – und ein damit einher gehender Fünf-Punkte-Vorsprung – wäre schon fast die halbe Miete für eine perfekte Ausgangslage für die Playoffs.

Das Hinspiel in Heilbronn konnten die Eisbären klar mit 8:2 für sich entscheiden, doch war dies ein Muster ohne Wert, hatten die Pfälzer doch auf ihre Topscorer Ben Payne und Lukas Srnka verzichten müssen.

Während Hornets-Coach Richard Drewniak diesmal wieder aus dem Vollen schöpfen kann, sind die Eisbären am Sonntag zum Improvisieren gezwungen. Kai Sellers muss neben den Langzeitverletzten Stefan Schrimpf und Sven Breiter mit Pascal Schoofs einen weiteren Schlüsselspieler ersetzen. „Die Grippewelle hat noch mehr Spieler erwischt. Ich hoffe nur, dass sie bis Sonntag wieder fit sind, sonst könnte es personell eng werden“, so der Eisbären-Trainer. Einziger Lichtblick ist die Rückkehr von Marc Oppenländer ins Team, der nach vier Wochen USA wieder im Kader steht und an seine gewohnte Position als Mittelstürmer zurückkehren wird.

„Wir müssen das 8:2 vom Hinspiel aus den Köpfen verbannen“, so Sellers. „Diesmal wird uns ein ganz anderes Zweibrückener Team erwarten. Das wird am Sonntag schon ein Vorgeschmack auf die Playoffs.“