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5:4

2:2 | 1:1 | 2:1
Black Eagles Reutlingen
04. Oktober 2026 | 18:30 Uhr

Eisstadion Heilbronn

Eisbären bezwingen Meisterschaftsfavoriten Reutlingen mit 5:4

4. Oktober 2026 von Thomas Muth

Die HEC Eisbären Heilbronn haben in ihrem ersten Heimspiel der Saison ein Ausrufezeichen gesetzt. In einer Begegnung auf Augenhöhe bezwangen die Heilbronner die Black Eagles Reutlingen mit 5:4. Gegen den hoch gehandelten Meisterschaftsfavoriten kämpfte sich das Team mehrfach zurück und entschied die Partie zwei Minuten vor dem Ende in Überzahl.

Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften wenig. Nach zehn Minuten brachte Robin Platz die Gastgeber mit 1:0 in Führung, Stefano Rup erhöhte im weiteren Verlauf auf 2:0. Reutlingen ließ sich davon jedoch nicht abschütteln und glich noch im ersten Drittel zum 2:2 aus. Einen herben Rückschlag mussten die Eisbären anschließend durch eine Fünf-Minuten-Strafe mit Spieldauer gegen Adriano Craziola hinnehmen.

Die daraus resultierende Unterzahl reichte bis in den zweiten Abschnitt hinein und wurde für Heilbronn noch schwieriger, als eine weitere Strafe hinzukam. Bei drei gegen fünf nutzten die Black Eagles ihre Gelegenheit und gingen mit 3:2 in Führung. Doch die Gastgeber hielten dagegen. Jerre Liiberg erzielte in der 33. Minute den Ausgleich zum 3:3. Trotz einer aus Heilbronner Sicht deutlichen Regelauslegung zugunsten der Gäste nahm die Mannschaft den Kampf an und hielt die Partie weiter völlig offen.

Auch im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Reutlingen nutzte einen Zwei-gegen-eins-Konter zur erneuten Führung und stellte auf 4:3. Wieder fanden die Eisbären eine Antwort: Acht Minuten vor dem Ende glich Johann Kaschtanov zum 4:4 aus.

Die Entscheidung fiel schließlich zwei Minuten vor Schluss. In Überzahl erzielte Kevin Malez den Treffer zum 5:4 und brachte Heilbronn damit erstmals seit dem ersten Drittel wieder in Führung. Diesmal blieb es dabei – die Eisbären brachten den knappen Vorsprung über die Zeit und feierten einen umkämpften Heimsieg.

Der Erfolg zeigt zugleich, dass die HEC Eisbären auch mit ihrem überwiegend deutschen Kader und nur einem EU Ausländer einem personell hochkarätig besetzten Meisterschaftsfavoriten Paroli bieten können. Nach mehreren Rückschlägen innerhalb der Partie fand die Mannschaft immer wieder zurück und belohnte sich am Ende mit dem 5:4-Erfolg.

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