Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen
HEC Eisbaeren Logo hell

7:3

3:1 | 2:1 | 2:1
Logo Eppelheim
16. Oktober 2026 | 20:00 Uhr

Eisstadion Heilbronn

Eisbären mit zwei Gesichtern beim 7:3-Heimsieg gegen Eppelheim

17. Oktober 2026 von Thomas Muth

Die HEC Eisbären Heilbronn haben ihr Heimspiel gegen die Eisbären Eppelheim mit 7:3 gewonnen, dabei allerdings einmal mehr zwei unterschiedliche Gesichter gezeigt. Trainer Andreas Nowack nutzte die Begegnung, um vor allem jungen Spielern Einsatzmöglichkeiten zu geben und deren Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen zu beurteilen. Entsprechend ungewohnt präsentierten sich die teilweise neu zusammengestellten Sturmreihen, was sich im Spielverlauf immer wieder bemerkbar machte.

Zunächst legten die Gastgeber in gewohnter Manier los. Bereits in der zweiten Minute brachte Marco Haas die Heilbronner mit 1:0 in Führung. Doch statt früh für klare Verhältnisse zu sorgen, verloren die Eisbären zunehmend den Faden und verzettelten sich in ihren Aktionen. Eppelheim nahm den Kampf an, arbeitete sich in die Partie und belohnte sich in der achten Minute mit dem Ausgleich. Heilbronn fand anschließend wieder die passenden Antworten: Moritz Muth und David Weidlich sorgten mit ihren Treffern für eine 3:1-Führung zur ersten Pause.

Auch der zweite Abschnitt begann vielversprechend. Marco Horter erhöhte kurz nach Wiederbeginn in Überzahl auf 4:1. Doch die Gäste ließen sich vom deutlichen Rückstand nicht entmutigen und profitierten zunehmend von Fehlern der Heilbronner. Besonders die teilweise sehr offensive Ausrichtung machte die Gastgeber anfällig, sodass Eppelheim die Defensive immer wieder überwinden konnte. In der 30. Minute verkürzten die Gäste auf 4:2. Statt das eigene Spiel konsequent durchzuziehen, passten sich die Eisbären erneut dem Gegner an und verloren zeitweise ihre klare Linie. Dominic Dech stellte mit seinem Treffer zum 5:2 den Drei-Tore-Vorsprung zur zweiten Pause wieder her.

Im Schlussdrittel setzte sich dieses wechselhafte Bild fort. Stückwerk im Spielaufbau und ausgelassene Torchancen verhinderten, dass Heilbronn seine spielerischen Möglichkeiten konsequent ausschöpfte. Eppelheim blieb engagiert und erzielte den dritten Treffer, ehe Cedrick Platz zum 6:3 antwortete. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gäste mutiger und erspielten sich weitere Möglichkeiten. Den Schlusspunkt auf der Anzeigetafel setzte jedoch David Weidlich mit seinem zweiten Treffer zum 7:3. Kurz vor Spielende kam es noch zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen beiden Mannschaften, die zumindest auf den Rängen für zusätzliche Unterhaltung sorgte.

Am Ende stand ein deutlicher Heimsieg, der jedoch nicht über die Schwankungen im Heilbronner Spiel hinwegtäuschen sollte. Die HEC Eisbären zeigten phasenweise ihre Qualität, ließen sich aber zu häufig vom Spiel des Gegners beeinflussen und vermissten über längere Strecken eine klare Linie. Gleichzeitig bot die Begegnung Trainer Andreas Nowack die Gelegenheit, die jungen Wilden des HEC unter Wettkampfbedingungen zu beobachten. Der 7:3-Erfolg brachte somit nicht nur drei weitere Punkte, sondern auch wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben.

images/news/artikelbild/2026-27/IMG_2005.png